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Flammkuchen Weeks | traditioneller Flammkuchen inkl. Teig Grundrezpt

Titel

Es ist Anfang November und wir steuern auf die Adventzeit und somit auf die Weihnachtsmarktzeit zu. Was gibt es am Weihnachtsmarkt, oder wie wir hier in Österreich sagen am Christkindlmarkt, besseres als Flammkuchen? Ach eigentlich ist da alles lecker, ich weiß, aber heute starte ich die Flammkuchen Weeks hier auf dem Blog! Mit der Zeit haben sich der Nordmann und ich durch so einige Flammkuchen Rezepte schnabuliert und haben für euch unsere Favoriten gekürt und verbloggt. Jede Woche im November wird es ein neues Rezept für Flammkuchen geben. Ach ich freu mich so denn wenn ich für euch Koche heißt das, dass ich es auch essen muss. Schmackofatz!

Wusstet ihr dass Flammkuchen nur entstanden ist weil man mit ihm die Temperatur des Holzofens kontrolliert hat? Wurde er zu schnell gebacken dann war der Ofen für das eigentliche Brot noch zu heiß, wurde er zu langsam gebacken dann musste man nachheizen. Er war also sowas wie ein Thermometer für Bäcker. Seinen Namen hat die „Tarte flambée“ von den Flammen erhalten, die überall aus der verteilten Glut des Ofens aufloderten. Man sagt dass der richtige Flammkuchen knusprig, leicht säuerlich und selbstredend heiß aus dem Ofen frisch auf den Teller kommen muss. Traditionell, süß oder exotisch der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt denn es zählt nur eines: schmecken soll es.

Es scheiden sich laut meinen Recherchen die Geister darüber wie der eine wahr Flammkuchenteig zubereitet wird, daher zeige ich euch mein liebstes und vor allem einfachstes Grundrezept. Am aller einfachsten ist es jedoch wenn ihr euch einfach einen fertigen Flammkuchenteig im Supermarkt besorgt. Wir haben eigentlich immer einen zuhause um flott einen traditionellen Flammkuchen zaubern zu können.

Wobei sich die Geister jedoch äußerst einig sind im ganzen Internet, auf einen echten Flammkuchen kommen Speckwürfel, Zwibel und Sauerrahm/ Crème fraîche. Hier bleibt nur die Entscheidung bei letzterem zu treffen. Sauerrahm und Crème fraîche unterscheiden sich in ihrem Fettgehalt wobei ersteres den geringeren hat während zweiteres mit einem Mindestfettgehalt von 30% zu Buche schlägt. Was bedeutet das aber? Nun Sauerrahm ist aufgrund des geringeren Fettanteil deutlich saurer während sich die Crème fraîche als milder erweist. Wofür man sich schließlich entscheidet ist einem selbst überlassen. Jetzt aber genug gequatscht, auf geht es an das Rezept.

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Grundrezept für den Teig:

  • 200 g Mehl
  • 125 ml Wasser
  • 2-3 EL Öl
  • 1 Prise Salz

Mehl, Wasser, Salz und Öl miteinander vermengen und kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Das Backrohr auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen während man den Teig kurz ruhen lässt.

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Grundbelag für den traditionellen Flammkuchen:

  • 1 Becher Crème fraîche (oder Sauerrahm)
  • 150 g Speck (gewürfelt)
  • 2 Zwiebeln (in feine Ringe geschnitten)

Den Speck und die Zwiebel kleinschneiden (Würfel, Scheiben, …. ihr habt die Qual der Wahl)

Den Teig hauchdünn ausrollen und mit der Crème fraîche bestreichen und anschließend mit Zwiebel und Speck belegen. Wenn der Flammkuchen erst mal in den Ofen geschoben ist dauert es noch ca. 15 Minuten bis er fertiggebacken ist. Je nach Ofen kann es natürlich viel weniger Zeit brauchen, ein guter Indikator ist ein knuspriger Speck und schon leicht bräunlicher Zwiebel.

Ein gutes Gelingen wünsche ich euch meine Lieben!

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