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Tipps für eine gute Abreise mit Kind

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Titelbild

Da die erste Abreise mit Kind in den Urlaub bei uns so wunderbar funktioniert hat, habe ich euch ein paar Tipps zusammen geschrieben die für euren nächsten Abreisetag hilfreich sein können. Hier zählt summa summarum: Vorbereitung ist alles.

20180725_133747.jpg1. Früh mit dem Packen beginnen.

Je mehr ihr vor den Tagen der Abreise erledigen könnt, desto besser. Vor allem mit Kind oder Baby muss man sich rechtzeitig einen Überblick darüber verschaffen was alles mit muss. Muss eventuell noch etwas besorgt werden? Wenn man am Abreisetag noch an tausend Dinge denken muss, gerät man unweigerlich in Stress.

2. Den Kofferraum erproben

Geht sich auch alles im Auto aus? Oft überschätzt oder unterschätz man seinen eigenen Kofferraum. Daher ist es sehr wichtig auszuprobieren was da alles reinpasst, schließlich muss meist ein Buggy oder gar Kinderwagen mit somit Gepäck für 2 Erwachsene und Kind(er), nicht zu vergessen Handgepäck (wenn man im Anschluss in den Flieger steigt) und Snacks.

3. Zeitmanagement

Damit morgens bei der Abreise wirklich nur noch Kleinigkeiten zu erledigen sind, empfiehlt es sich das Auto bereits am Vorabend zu bepacken oder eine extra Stunde einzuplanen. Alles in Ruhe vorbereiten ist Gold wert.

4. Brotzeit

Reist man mit Kind und Kegel ist es wichtig die Raubtierfütterung zu bedenken. Ein hungriges Kind ist ein quängeliges Kind. Je nach Alter sollte man mit passendem Proviant gewappnet sein. In unserem Fall waren das Fruchtriegel, Quetschies, Gurken und Karottenspalten. Das alles kann man am Vorabend super gut packen und vorbereiten und braucht es am Abreisetag nur noch in die Tasche packen.

5. Entertainment

So eine Autofahrt kann schon langweilig sein. Man kann nicht toben, krabbeln, spielen. Auch hier empfiehlt es sich passende Unterhaltung für das Kind mit zu nehmen. Unsere Autofahrt dauerte 2h zum Flughafen und lang ließ sich die Kleine mit Gesang und diversen Wimmelbüchern beschäftigen. Als alles nichts mehr half kam das Tablet zum Einsatz auf dem wir zuvor bereits kindgerechte Filme gespeichert hatten. Wenn ihr Netflix, Amazon Prime oder ähnliches habt, könnt ihr euch Kinderprogramme problemlos herunterladen und diese offline abspielen.

6. Packliste

Ich bin ein Listenfan. Ich schreibe sie gerne, ich arbeite sie gerne ab. Es empfiehlt sich vor Allem eine Liste zu erstellen mit letzten Dingen die noch zu erledigen, einzupacken oder zu besorgen sind. Ebenso hilfreich ist eine Liste aller Dokumente, Unterlagen, Ausweise und weiteres die unbedingt „am Mann“ sein müssen.

7. Pflanzen und Haustiere

Kümmert euch rechtzeitig um jemanden der eure Tiere verpflegt und/oder eure Pflanzen gießt. So ein Urlaub kann schon Mal 2 Wochen dauern, da wollen die Lieblinge versorgt sein.

Weiterreise mit dem Flugzeug

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8. Die richtigen Tickets

Fluggesellschaften haben im Normalfall verschiedene Ticketkategorien. Wenn man seinen Kinderwagen als Freigepäck mitnehmen möchte sollte man darauf achten ob dies im Tarif mit inbegriffen ist sonst muss man diesen zusätzlich zahlen. Genau so empfiehlt es sich, sich zu informieren ob das Baby/Kind Anspruch auf einen eigenen Koffer hat.

9. Ausnahmeregelungen

Was viele nicht wissen ist dass für Babys und Kleinkinder die Bestimmungen betreffend der Flüssigkeitenmitnahme gelockert sind. Man darf alles mitnehmen was das Baby/Kleinkind auf dem Flug braucht. Z.b. ausreichend Wasser um ein Fläschchen her zu richten. Wir hatten 2 Trinkflaschen, eine kleine Thermoskanne, Milchpulver, Quetschies und Fruchtriegel problemlos dabei. Man muss sie bei der Sicherheitskontrolle lediglich extra vorweisen, dafür hatte ich sie schon vorab griffbereit in der Wickeltasche eingepackt.

10. Entertainment

Auch im Flugzeug kann es Kindern sehr schnell langweilig werden, vor Allem wenn sie angeschnallt bleiben müssen (z.B. während Start und Landung). Wie in Punkt 5 erwähnt gilt es hier vorbereitet zu sein.

20180715_223126.jpg11. Am Flughafen

Macht euch vorher Gedanken wie die Kinder transportiert werden. Das klingt blöd aber man hat Möglichkeiten über Möglichkeiten.

a.) Man gibt den Kinderwagen ab und trägt das Baby/Kind in der Trage zum Gate, oder es geht selbst. Man kann sich auch spezielle Koffer zulegen auf welchen man Kleinkinder setzen kann.

b.) Man nimmt keinen Kinderwagen mit sondern einen Buggy, diesen kann man bei den meisten Airlines problemlos bis zum Gate mitnehmen – dort wird er erst eingeladen. Man bekommt ihn sobald der Flieger landet wieder zurück und kann damit zur Gepäckabholung fahren.

c.) Die Kinder sind groß genug um selber zu laufen und brauchen auch weder Buggy noch Kinderwagen.

TIPP: Viele Hotels verleihen vor Ort Buggys, so muss man nicht immer einen mitnehmen – einfach im Vorhinein erkundigen.

12. Der richtige Sitz

Kinder bis 2 Jahren brauchen keinen extra Sitz, sie sitzen in der Regel im Schoß eines Erwachsenen. Bei Kurzstrecken ist das praktisch und meist eine nicht wesentliche Ersparnis. Wenn man jedoch einen längeren Flug geplant hat sollte man sich ernsthaft die Frage stellen ob man selbst so lange ein Kind auf sich sitzen haben möchte und ob es nicht geschickter wäre dennoch einen zweiten Sitz zu buchen.

a.) Wenn das Kind im Schoß sitzt wird es mit einem Schlaufengurt (einen so genannten Loop Belt) gesichert, dieser wird von den Fluggesellschaften zur Verfügung gestellt. Leider gilt in Fachkreisen diese Art der Sicherung als Lebensgefährlich, es wird zwar dadurch auf den Schoß gehalten, kann aber zum Airbag für den Erwachsenen werden. In den USA ist dieser Gurt Beispielsweise verboten.

b.) Es wird allgemein empfohlen das Kind mit einem Autositz fliegen zu lassen. Diese werden nicht zur Verfügung gestellt und es ist der Kauf eines Sitzplatzes im Flugzeug nötig. Unbedingt zu beachten ist, dass nicht jeder Kindersitz für das Flugzeug geeignet ist. Sitze werden in der Regel vom Hersteller dahingehend gekennzeichnet („For use in aircraft“), dennoch ist es unbedingt notwendig sich bei der Airline zu erkundigen welche Sitze sie zulassen.

13. Druckausgleich bei Start und Landung

Die ganz kleinen tun sich schwer mit dem Druckabfall in der Kabine und könnten dadurch Ohrenschmerzen kriegen. Man kann ihnen den Ausgleich erleichtern indem man bei Start und Landung Stillt, einen Schnuller hergibt oder sie Wasser trinken lässt. Wichtig ist dass sie nuckeln. Wir haben z.B. unserer kleinen kurz vor dem Abflug kein Wasser mehr gegeben damit sie auch ordentlich Durst beim Start hat. Da Babys in den ersten Lebensmonaten nur durch die Nase atmen, ist es empfehlenswert Nasenspray dabei zu haben um ggf. die Schleimhäute zum abschwellen zu bringen denn auch das hilft beim Druckausgleich und beugt Ohrenschmerzen vor.


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