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Sofia Guide – Urlaubsbericht Teil 3

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Sofia Guide

Sofia blickt auf eine jahrtausendealte Geschichte zurück. Sicher ist, dass die Ortslage seit über 5000 Jahren besiedelt ist, und die neueren archäologischen Funde deuten darauf hin, dass hier sogar schon vor etwa 8000 Jahren eine steinzeitliche Siedlung war. Das würde bedeuten, dass Sofia einer der ältesten Siedlungsplätze Europas ist.

Da Bulgarien sich im 2. Weltkrieg auf die Seite der Achsenmächte stellte, war Sofia starken Bombardierungen von Seiten der Allierten ausgesetzt. Die sowjetische Armee besetzte schließlich ganz Bulgarien. 1946 wurde die Volksrepublik Bulgarien ins Leben gerufen. Nach dem Krieg trat eine rege Phase der Bautätigkeit ein. In Sofia entstanden viele neue öffentliche Gebäude und Wohnkomplexe. 1989 wurde die kommunistische Regierung in der Hauptstadt Bulgariens gestürzt und eine Demokratisierung des Landes erfolgte.

Ich nehme euch mit auf die kleine Runde die wir in diesem Urlaub im Zentrum dieser wunderbaren Stadt gedreht haben. Hoffentlich hab ihr Lust mit zu kommen.

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Sofia Ancient Serdica Archaeological Complex

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Wir starteten bei der Ubanhaltestelle Serdica wo bereits in beim Ausgang der Ubahnstation alte Ruinen vor zu finden sind die man gratis begehen kann.

Die Überreste der antiken Festung Serdika sind in der Unterführung zwischen der Präsidentschaft und dem Ministerratsgebäude im Stadtzentrum von Sofia zu sehen. Das Nordtor der Festung wurde im Zeitraum 1997-99 restauriert und exponiert.

Serdica war die Lieblingsstadt des römischen Kaisers Konstantin des Großen (306-337), der zu sagen pflegte „Serdica ist mein Rom.“ Namentlich in Serdica wurde die Entscheidung gefällt, die Hauptstadt des Oströmischen Reiches nach Konstantinopel zu verlegen, bis dato regierte Konstantin von Serdica aus.

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Unter den Kaisern Mark Aurel und Commodus wurde Serdika um 175 mit einer Wehrmauer umgeben, die mit vier Toren und Beobachtungstürmen in alle vier Himmelsrichtungen versehen war. Im V.-VI. Jahrhundert wurde eine zweite Wehrmauer vorgelagert.

Zum Forum von Serdica, das sich unter dem heutigen Sveta-Nedelya-Platz befand, führten zwei steingepflasterte städtische Hauptstraßen. Im Bereich der U-Bahn-Station Serdica standen Luxus-Villen mit Kanalisation, Wasserleitung und gepflasterten Straßen. Die Verwaltungsgebäude der Römer befanden sich im Südwestteil der Festungsanlage. Während der archäologischen Ausgrabungen im Raum des Westtors wurden Überreste von Wohn- und öffentlichen Gebäuden, Keramik und andere Funde freigelegt.

Der historische Stadtkern von Sofia, der das antike Serdika und das mittelalterliche Sredets umfasst, ist seit 1976 ein historisch-archäologisches Freilichtmuseum.

 

 

Nationales Archäologisches Museum

LRM_EXPORT_51505205599199_20180902_133730348Schräg gegenüber vom Präsidentenpalast befindet sich das Art Cafe vom Archäologischen Museum. Im Cafe sitzt man in mitten von Exponaten die man nicht nur bestaunen sondern auch anfassen kann. Das Nationale Archäologische Museum befindet sich in der Innenstadt von Sofia in einer ehemaligen Moschee. Die Jahrtausende alte Kultur und Kunst der Bulgaren wird hier zur Schau gestellt. Antike Schätze aus der Steinzeit, von Thrakern, Griechen, Römern und Byzantinern erwarten Sie bei Ihrem Besuch. Auch die Kulturgeschichte der Slawen und Bulgaren nimmt einen großen Raum im Nationalen Archäologischen Museum ein. Einen besonderen Höhepunkt stellt das Münzkabinett dar, das an das Museum angeschlossen ist.

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Georgi-Dimitrov-Mausoleum

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Das Georgi-Dimitrov-Mausoleum war ein Gedenkort für den über seine Landesgrenzen hinaus bekannten bulgarischen Politiker Georgi Dimitroff. Es wurde nach dem Tod von Dimitroff (1949) bis 1950 fertiggestellt und befand sich bis zu seinem Abriss im Jahr 1999 im Zentrum der bulgarischen Hauptstadt Sofia, genauer gesagt im Stadtgarten (Gradska Gradina).

Gradska Gradina (Stadtgarten)

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Der schön gestaltete Stadtgarten liegt direkt am Fuße des akademschien Nationaltheater Ivan Vasov. Es ist ein beliebter Erholungsort für Einheimische und ein Must-see für alle Touris. Mit seinen schönen Fontänen und vielen Cafes die zum Verweilen einladen ist es ein perfektes Plätzchen, mit Blick auf das pompöse Theater, zu verweilen. Zum Beispiel befindet sich direkt am Stadtgarten das Grand Hotel Sofia wo es sich auf alle Fälle lohnt einzukehren. Fun Fact: unzählige Stars haben hier schon verweilt und vielleicht sogar an deinem Tisch einen Kaffee getrunken.

 

 

 

 

Akademisches Nationaltheater Ivan Vasov

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Das Akademische Nationaltheater Ivan Vasov wurde 1904 gegründet. Es wurde nach dem bulgarischen, Schriftsteller, Historiker und Politiker Ivan Vasov benannt, der als Patriarch der bulgarischen Literatur gilt. Opern, Dramen und Tanzaufführungen gehören zu dem abwechslungsreichen Programm, das hier geboten wird.

 

 

Nationale Kunstgalerie – ehemaliger Königspalast

Die Nationale Kunstgalerie ist ein bulgarisches Museum mit mehr als 50.000 Kunstobjekten in Sofia. Das Museum wurde 1934 gegründet und hat seinen Sitz seit dem Ende der Monarchie im ehemaligen Königspalast.

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Der königliche Palast wurde kurz nach der Unabhängigkeit Bulgariens vom Osmanischen Reich im Jahr 1878 erbaut. Bulgariens erster Fürst Alexander I., beauftragte den Wiener Architekten Viktor Rumpelmayer mit dem Umbau eines ehemaligen osmanischen Verwaltungsgebäudes aus dem 16. Jahrhundert. Der Architekt entkernte das Gebäude und erhielt auch nur Teile der Fassade. Der Rest wurde im Stil der Neorenaissance und des Neubarocks neu errichtet. 1880 bis 1882 wurde dann ein Nordflügel errichtet. Am 26. Dezember 1882 wurde der Palast offiziell eingeweiht.

In den Jahren 1894 bis 1896 erhielt der Palast durch den Hofarchitekten Friedrich Grünanger einen Nordostflügel für die königliche Familie. Außerdem erhielt der Palast eine orthodoxe und eine katholische Kapelle. Inneres und Äußeres wurden an die bestehende Struktur angepasst. Andreas Greiss aus Wien fertigte Stuck und Skulpturen. Der französische Künstler Antoine Barbier war für die Inneneinrichtung zuständig. In den 1930er Jahren erfuhr der Palast im Inneren eine weitgehende Umgestaltung durch Boris III. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Schloss als Sitz des bulgarischen Ministerrats und wurde für Schulungen der Kommunistischen Partei genutzt. Das Innere wurde dabei stark verändert. 1953 wurde das Gebäude durch ein Dekret des Ministerrats zum neuen Sitz der Nationalen Kunstgalerie und des Museums für Ethnografie.

Sveta Sofia (Sophienkirche)

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Die Bulgarisch-orthodoxe Kirche ist eine der ältesten Kirchenbauten in Europa und die zweitälteste Kirche der Stadt. Sie wurde in der ersten Hälfte des vierten Jahrhunderts gebaut als Sofia noch eine römische Stadt und unter dem Namen Serdica bekannt war.

Interessant ist der zum Museum ausgebaute Keller der Kirche, wo man über Glasbrücken die jahrhundertealten Grundmauern und Steingräber erforschen kann, denn sie wurde auf den Grundmauern von 4 noch älteren Gotteshäusern gebaut. Sie wurde während der Osmanischen Herrschaft im 16. Jahrhundert in eine Moschee gewandelt, später nach deren Vertreibung im 19.Jahrhundert wurde sie als Lager genutzt. Heute ist sie wieder eine christlich orthodoxe Kirche.

Sveta Sofia (Die Kirche der Heiligen Sofia) ist Namensgeberin der Stadt.

Moderne Statue: Zar Samuil

IMG_2677Unmittelbar vor Sveta Sofia findet sich seit 2015 ein Monument zum Andenken an Zar Samuil. Die historischen Quellen sprechen von ihm als Mann ohne Rast. Er führte als Zar von Bulgarien eine vierzig Jahre andauernde militärische Auseinandersetzung mit Byzanz, in der am Ende der byzantinische Kaiser Basileios II. die Oberhand behielt und 15.000 bulgarische Soldaten gefangen nahm um sie anschließend zu blenden, jeder 100. hatte ein gesundes Auge um die Blinden zu Samuil zurück zu führen. Beim Anblick der Geblendeten soll Zar Samuil angeblich einen Schlaganfall bekommen haben, jedenfalls verstarb er kurz darauf. Seither Trug der byzantinische Kaiser Basileios II. den gruseligen Beinamen „Bulgarentöter“. Nur 4 Jahre später wurde der bulgarische Staat unterworfen.

Alexander-Newski-Kathedrale

LRM_EXPORT_51473492007106_20180902_133658634Fünf Kirchenschiffe bilden zusammen die Kathedrale. Sie ist von innen pompös geschmückt und mit wertvollen Kunstgegenständen ausgestattet. Marmor und Gold verleihen dem Innenraum eine wahrhaft göttliche Pracht. Holzschnitzarbeiten, Fresken und Glasmalereien versetzen jeden Kunstliebhaber in Entzücken. Die Alexander-Newski-Kathedrale gilt als Wahrzeichen von Sofia. Der Grundstein für das Gebäude wurde 1882 gelegt, der Bau erfolgte jedoch erst zwischen 1904 und 1912. Die Alexander-Newski-Kathedrale wurde im neobyzantinischen Stil errichtet. Das Oberhaupt der Bulgarisch-Orthodoxen Kirche, Patriarch Neofit, hat hier seinen Sitz. Die Kathedrale steht auf dem Alexander-Newski-Platz im Zentrum von Sofia. Das Gotteshaus wurde nach dem Nationalhelden und Heiligen der Bulgarisch-Orthodoxen Kirche Alexander Jaroslawitsch Newski benannt.

LRM_EXPORT_51493429732515_20180902_133718572Unter der Alexander-Newski-Kathedrale befindet sich eine Krypta mit Ikonenmuseum. Heiligenbilder vom 9. bis zum 18. Jahrhundert werden hier präsentiert, unter anderem auch die berühmte Poganowo-Ikone.

Leider muss man hier vorab eine Gebühr entrichten um in der Kirche fotografieren zu können.

dauerhafter Flohmarkt der anderen Art

In der Innenstadt, genauer gesagt hinter der Aleksander-Nevski-Kathedrale und gegenüber der Sv. Sofia Kirche, findet auf einer kleinen Grünanlage ein dauerhafter Flohmarkt statt. Was man hier kaufen kann lässt sich am besten als kurios bezeichnen. Am interessantesten ist der Markt wohl für Souvenir- und Andenkensammler. Hier findet man außerordentlich viel Militärisches aus der Nazi-Zeit und dem Kommunismus – Orden, Abzeichen, Militärkappen, Stahlhelme, Feldflaschen oder Lenin-Büsten. Aber auch Liebhaber von alten Kameras, Schmuck, Schreibmaschinen oder Plattenspieler kommen hier auf ihre Kosten. Eine ganze Zeile mit Marktständen verkauft Ölbilder und Ikonen. Oft überbieten die Verkäufer ihre Ware noch an Kuriosität. Achtsamkeit ist jedoch geboten, Herkunft, Authentizität und Wert sollten gut hinterfragt werden denn es verstecken sich zwischen den Schätzen viele Fälschungen, Nachbauten und wertloser Trödel. Dennoch kann man fündig werden und antike Raritäten für das kleine Geld ergattern.

Denkmal mit Bedeutung: Zar Osvoboditel

Der russische Zar Alexander II. hoch zu Ross – nach einem Entwurf des Italieners Arnoldo Zocchi, 1901 bis 1907. Das Denkmal trägt die Inschrift: „Dem Befreierzaren, vom dankbaren Bulgarien.“ Unter seiner Führung siegten die Russen im Russisch-Türkischen Krieg (1877–1878) gegen die Osmanen, verdrängten das Osmanische Reich fast vollständig von der Balkanhalbinsel und schufen die Grundlage für das heutige Bulgarien, dessen Territorium vorher 500 Jahre lang von den Osmanen beherrscht wurde.

 

Im Halbrund um das Zarendenkmal angeordnet sind das ehemalige Hotel „Sofia“, jetzt „Radisson SAS“, die Gebäude der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften und – freistehend an der Nordseite – die Nationalversammlung mit der Inschrift: „Die Einheit macht die Stärke.“ Nach Norden zu erstreckt sich dann der „Alexander-Newski-Platz“, der völlig von der Alexander-Newski-Gedächtniskirche, dem Wahrzeichen der Stadt, beherrscht wird.

Vitoshka (Vitosha Boulevard)

 

Die beliebte Einkaufsstraße „Vitoshka“ ist gleich zu setzen mit der Mariahilfer Straße oder der Champs Elysees. Dort haben wir nicht nur gut gegessen sondern auch gemütlich Kaffee getrunken um das Flanieren krönend abzuschließen. Sie ist nach dem Vitosha Gebirge benannt da man von jedem Punkt der Straße aus direkten Blick auf das Gebirge hat.

 

 

 

 

 

 

 

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