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Zuckerfrei / wie alles begann

PinterestZucker

Wie alles begann, das fragt ihr euch? Vor nun mittlerweile ca. drei Wochen haben der Nordmann und Ich beschlossen wir wollen beide schön langsam was gegen die Schwangerschaftskilos unternehmen. Der erste logische Schritt diesbezüglich erschien uns natürlich erstmals die Ernährungsumstellung. „Zuckerfrei“ war nun beschlossen. In diesem Sinne verbannten wir den offensichtlichen Zucker aus unserem Haushalt und Essensplan. Süßigkeiten, Chips, Softdrinks, Säfte und alles wo man logischer Weise in einer Diät nicht finden sollte. Wir machten bisher vorerst am Wochenende Cheatdays an denen schon mal ein Stück Schokolade, Waffeln oder auch mal ein Glas Cola drin waren.

In der vergangen Woche hatte ich unglaublich starke Heisshungerattaken und habe denen auch nachgegeben also verbuche ich sie als totalen Misserfolg. Ich hatte nie geahnt dass doch so viel Zucker auf unseren Tagesplan steht obwohl wir ausschließlich selber kochen und auch keine Fertigprodukte verwenden, nicht mal Brühe kaufen wir fertig und trotzdem siehe da ich hatte diese Woche (obwohl wir ja gar nicht konsequent sind) unglaubliche Entzugserscheinungen. Ich war und bin noch immer sehr schockiert davon.

Allgemein habe ich mich in den letzten Wochen viel mit dem Thema Zucker und Zuckerfrei auseinander gesetzt und bin auch über den einen oder anderen guten Artikel sowie Selbstversuch dazu gestoßen. Unumgänglich bei der Recherche ist auch der Film Voll verzuckert.

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Nach dem Prinzip von „Super Size Me“ wird darin vorgeführt wie ein Leben mit versteckten Zucker sowie ein Leben ohne Zucker aussieht und was mit dem Körper passiert. Die Geschichte des Zuckers und warum er für uns so schädlich ist. Ich möchte euch gleich sagen dass ich nicht groß wissenschaftlich auf das Thema eingehen werde denn das Internet ist überflutet von Informationen und mit wenigen Klicks könnt ihr alles heraus finden was ihr noch wissen wollt.

Es startete als Experiment und trotz Rückfälle und Inkonsequenz merke ich schon jetzt dass die Reduktion sehr gut für mich ist. Ich bin eigentlich eher „süß“ aufgewachsen, bei uns Zuhause gab es immer Cola, Säfte und was zu Naschen und wir Kinder hatten stets freien Zugang zu allem. Exzessives Naschen war zwar nie an der Tagesordnung aber dennoch waren Chips, Schokolade und Fruchtjoghurt nie weit entfernt.

Erst seit ein paar Jahren setze ich mich bewusst mit Lebensmittel und Ernährung sowie Kochen auseinander und je mehr ich in den Jahren darüber gelernt habe desto gesünder habe ich mich ernährt und schließlich auch den Nordmann mit ins Boot geholt. Ich kann mich noch sehr gut an „Damals“ erinnern als er zum ersten Mal Gemüse Nudeln vorgesetzt bekam. Ein Lernprozess für den guten Mann aber heute wünscht er sich diese sogar 🙂

zuckerfrei

Der Zucker und Ich.

Niemals hätte ich bis vor einem Monat behauptet ich würde viel Zucker zu mir nehmen aber wenn ich so eine normale Woche entschlüssle ist es schon sehr erschreckend wo sich überall der Zuckerkonsum versteckt. Am schlimmsten bin ich wohl abends unterwegs. Chips zum Beispiel oder andere vermeintlich salzige Knabbereien haben industriell zugefügten Zucker – nichts neues oder unbekanntes aber wenn man es sich nicht bewusst vor Augen führt dann nimmt man es eben auch nicht wahr.  Hier und da Mal eine Cola oder ein Glas Saft, das läppert sich alles zu Unmengen zusammen. Obst, ich habe immer viel Obst gegessen – Zucker reiner Fruchtzucker! Aber der ist tatsächlich nicht gut für uns. Natürlich macht die Menge das Gift, da machen wir uns nichts vor aber die Menge in der Kombination bei mir war ja das erschreckende.

Wenn man sich die Nährwerte meiner Ernährung durch diverse Datenbanken im Interwebs entschlüsseln lässt dann kommt man auf ca. 100g Zucker pro Tag. Wenn wir von einem Mittelwert von 5g pro Teelöffel ausgehen sind das 20 Teelöffel Zucker oder 33,3 Zuckerwürfel (3g pro Würfel). DREIUNDDREIßIG Zuckerwürfel!!!

zucker

Das hat meinen Blick auf mich selbst verändert und erweitert. So eine Menge, ganz selbstverständlich und nebenbei.  Nun ab Woche vier möchte ich probieren den kompletten Zuckerentzug (inklusive weitestgehend Fructose) zu wagen. Mal sehen wie es mir gelingt, ich nehme euch natürlich wie immer auf meine Reise mit.

Erstaunlicherweise kommt man auf der Suche nach Zuckerfreien Rezepten nicht um die vegane Küche herum. Die Veganer scheinen den Dreh raus zu haben bei der Zuckerfrei-Sache. Habe letzte Woche schon vegane, zuckerfreie Kuchen gebacken und sie waren einfach nur lecker und gesund. Die finden in Kürze ihren Weg hier auf den Blog, ich bin begeistert und auch als Fleischesserin sehr begeistert von der vganen Backstube.

Also seid gespannt wie es weiter geht auf der Reise 🙂

 

 

2 Kommentare zu „Zuckerfrei / wie alles begann

  1. Ach ja, der liebe Zucker!! Das mit den Entzugserscheinungen ist wirklich unerwartet heftig spürbar – wobei ich bei mir einen großen Batzen psychische Abhängigkeit dazurechnen muss. Ich find es genial dass ihr beide an einem Strang zieht. Wenn es nämlich nur einer macht ist es doppelt schwer!
    Ich bin schon ganz gespannt auf die Rezepte die noch kommen werden. Vor allem meine Schwiegermama wird davon profitieren. Sie hat Zucker und unlängst den Wunsch nach zuckerfreien Süßigkeiten geäußert. Da werd ich dich glatt als Inspirationsquelle nutzen ;D
    Viel Erfolg beim Zuckerfreien Leben euch beiden!!
    LG
    Manuela

  2. Oh den Film muss ich mir definitiv ansehen… ich bin ja leider ein absolutes Schleckermäulchen und schaffe nicht mal einen Nachmittag ohne Kekse oder Schokolade… und weiß eigentlich selber, dass ich meinen Zuckerkonsum dringenst ändern sollte…!

    Alles Liebe, Katii – Süchtig nach…

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