Motherhood · Preggo Diaries

Preggo Diaries // Sodbrennen in der Schwangerschaft

sodbrennen

Vorab sei gesagt, Sodbrennen ist  ein Problem der modernen Ernährungs- und Lebensweise, für das es keine heilende schulmedizinische Lösung gibt.  Bei fortschreitender Schwangerschaft drückt die Gebärmutter immer stärker von unten auf den Magen. Das Schwangerschaftshormon Progesteron bewirkt hinzukommend dass der „Verschlussmuskel“ des Magens nachgiebiger wird. Wenn nun der Magen voll ist, kann der Speisebrei leichter wieder nach oben in die Speiseröhre rutschen (durch den Druck der von der Gebärmutter ausgeht und dem gelockerten Verschlussmuskels). Die mit einer dünnen, empfindlichen Schleimhaut ausgekleideten Speiseröhre wird daraufhin gereizt. Je nachdem wie lange und häufig dies passiert entstehen de typischen Symptome und Beschwerden von Sodbrennen. Diese werden beschrieben als brennendes oder drückendes Gefühl in der Speiseröhre und hinter dem Brustbein. Nicht selten geht Sodbrennen mit Aufstoßen einher, saurem Geschmack im Mund, Räuspern, Hüsteln und ein permanentes Völlegefühl.

Ich kann mich noch so gut daran erinnern wie furchtbar manche Nächte waren wenn das Sodbrennen mal wieder besonders stark war. Schlaflos und Müde und geplagt war ich vor Allem gegen Ende meiner Schwangerschaft.

„Das Baby hat bestimmt ganz viele Haare!“

Die Aussage kennt ihr oder? Ich konnte es nicht mehr hören! (FUN FACT: Die Ananas kam tatsächlich mit ganz vielen Haaren auf die Welt) 

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Vorsorglich kann man auf folgendes achten:

  • In Ruhe Essen und gründlich kauen.
  • Mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt anstatt 3 große.
  • Fett, Zitrussäure und Schokolade meiden
  • Abends nicht zu spät essen und beim Schlafen den Oberkörper hochlagern.

 

Wenn all die Vorsorge dieser Welt nichts mehr hilft, (wie bei mir, wobei ich mir die Schoki nicht verkneifen konnte) habe ich euch meine TOP FIVE der natürlichen Linderungen der Beschwerden zusammengetragen, vielleicht hilft es der einen oder anderen (übrigens funktionieren die Tricks bestimmt auch ganz gut wenn man nicht schwanger ist) unter euch.

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CHRISTINAS TOP FIVE

  • Trockenes Brot oder Zwieback
  • Ein Glas Milch
  • Viel Trinken (das verdünnt die Säure). 2 L sind empfehlenswert (davon entweder keine oder wenig säurehaltige Säfte – am besten Wasser oder Tee)
  • Kaugummi kauen – das erhöht die Speichelproduktion und verdünnt dadurch die Säure
  • Und meine absolute Geheimwaffe die zum Schluss das einzige war die meinem Leiden ein Ende setzen konnte: Natriumhydrogrncarbonat oder besser bekannt als Speisesoda. Ein Teelöffelchen in etwas Wasser auflösen und trinken, Minuten später muss man zwar noch aufstoßen aber es brennt nicht mehr. Mein Lebensretter!

Ich hoffe dieser Beitrag konnte euch etwas Linderung verschaffen meine Lieben!

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